Engram ist ein Sampler, der kaputte KI-Halluzinationen in Musik verwandelt
· Quelle: The Verge AI
Thoughtful Things, ein auf Musik fokussiertes Startup, hat eine Kickstarter-Kampagne gestartet, um sein erstes Gerät, den Engram, zu finanzieren. Der Engram ist ein Sampler und Groovebox, die künstliche Intelligenz nutzt, um Klänge zu transformieren und „zu halluzinieren“. Im Gegensatz zu Tools, die fertige Radiotracks generieren wollen, soll der Engram experimentelle und ungewöhnliche Klangtexturen erzeugen und die Grenzen generativer Audio‑Modelle verschieben. Das Gerät arbeitet offline; im Inneren befindet sich eine kompakte, lokal laufende KI, die laut dem Unternehmen intern entwickelt und trainiert wurde. Die Kampagne betont, dass das Hardware‑Set 16 Pads, acht Drehregler und mehrere Tasten umfasst, wodurch die Benutzer eine taktile Kontrolle über die Klangmanipulationen erhalten. Der Engram zielt nicht darauf ab, Musik mit einem einzigen Knopfdruck zu vereinfachen, sondern bietet ein Umfeld, in dem Musiker und Produzenten neue akustische Möglichkeiten durch Verzerrung und die Erzeugung bislang unbekannter Timbre erkunden können. Diese Initiative zeigt, wie KI in physische Instrumente integriert werden kann, um die Klangkreativität zu erweitern und Genres sowie Techniken zugänglicher zu machen, die mit traditionellen Geräten schwer zu erreichen waren. Die lokale KI sorgt zudem für Privatsphäre und Unabhängigkeit, Werte, die in der heutigen Musikproduktion immer wichtiger werden.
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